Die beste Akkusäbelsäge*

Wer für verschiedene Tätigkeiten im Garten eine Säge braucht, der bleibt allzuschnell bei einer Kettensäge hängen. Allerdings gibt es für eine Vielzahl von Anwendungsfällen sichere und günstigere Alternativen. Allen voran zu nennen ist die Säbelsäge (oder auch elektrischer Fuchsschwanz genannt). Auf dieser Plattform gibt es Artikel und Neuigkeiten zu dieser speziellen Art der Säge. Wir möchten mit diesem Artikel einen generellen Einblick über die Auswahl von hochwertigen akkubetriebenen Säbelsägen geben und eine Kaufempfehlung aussprechen.

Es gibt zig Möglichkeiten, verschiedene Sägen miteinander zu vergleichen. Jeder Anwender hat auch spezielle Präferenzen im Umgang mit seinem Werkzeug, was eine direkte Vergleichbarkeit erschwert. Allen voran ist aber in jedem Fall die Säge-Performance: Wie sauber, vibrationsarm und schnell können verschiedene Werkstücke gesägt werden?

Wer hat die beste Akku-Spannung? 

Bei der Betrachtung der jeweiligen Akku-Leistung ist es auch wichtig, dass man nicht nur die Spannung in Volt, sondern auch die verfügbaren Ampere-Stunden analysiert. Denn die Kombination aus beiden macht deutlich, dass beispielsweise die deutschen Hersteller Bosch und DeWalt hier die Nase vorne haben. Im Vergleich schneidet aber auch der Hersteller Makita mit seinen akkubetriebenen elektrischen Fuchsschwänzen sehr gut ab.

Vibrationsarmut und das Gewicht spielen weiterhin eine große Rolle. Die Ergonomie einer Säe ist aber natürlich eine individuelle Präferenz des Nutzers. Je nach Einsatzgebiet (einhändiges Sägen im Garten oder Schneiden von Gasbeton) kann hier die gewünschte Eigenschaft des Produktes variieren. Im Grunde ist es aber klar: Die Verarbeitung muss hochwertig sein und die Vibration beim Sägen sollte sich in Grenzen halten. Dies findet sich vor allem in der „blauen Linie“ der Sägen von Bosch wieder. Die GSA 1100E bietet einen Vibrationsschutz und ist sehr hochwertig verarbeitet. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Besonders hochwertig und dabei günstig sind die Geräte des Herstellers Makita. Anders als bei den blauen Bosch Geräten bekommt man hier für um die 150€ eine sehr hochwertige Säge, mit der nicht nur Holz, sondern auch Plastik und Metall gesägt werden kann. Problematisch ist allerdings, dass der Säge keine entsprechenden Sägeblätter beiliegen. Beim Sägen mit einem Elektrofuchsschwanz ist es nämlich besonders wichtig, dass jeweils passende Sägeblätter für den zu bearbeitenden Werkstoff eingesetzt werden. Sonst kann es dazu kommen, dass die Sägeblätter abstumpfen und dass die Säge einer unnötig hohen Belastung ausgesetzt wird.

Die Profi-Geräte von DeWalt namens „Alligator“ sind für den gewerblichen Einsatz konzipiert. Sie sind auch entsprechend teuer und kosten weit über 300€. Dies kann für den Hobbyhandwerker etwas zu viel sein. Hier kommt das Modell DJR 186 von Makita und besetzt die Marktlücke: Im Preisbereich unter 150€ macht diese Säge den Konkurrenten Bosch einiges vor. Das Pendant von Bosch, namentlich die GSA 18V hat fast exakt die gleichen Leistungsdaten, kostet aber knapp 200€. Alles in allem ist die Säge hochwertig, aber man bezahlt doch ganz klar den Bosch-Aufpreis. 

Fazit zu Akku-Säbelsägen

In Summe sind die Akku-Sägen von Makita, Hitachi, Ryobi, Bosch und auch DeWalt empfehlenswert. Man sollte als Kunde aber die Finger lassen von billigen Importen, die beispielsweise über die Discounter verkauft werden. Allen voran als Negativ-Beispiel zu nennen ist das Produkt „Parkside“ von Lidl. Die Leistung ist hier überhaupt nicht ausreichend und die Sägeblätter können nicht ausgetauscht werden. Das ist kein gutes Produkt und selbst verschwendete 40€ tun weh. Der klare Preis-Leistungssieger ist Makita mit der DJR186. Wer auf Qualität setzt, greift zur Alligator von DeWalt. Ansonsten ist aber auch die Konkurrenz von Bosch, Ryobi und Hitachi gut. Hier entscheidet dann der eigene Geschmack – und ob man schon Akkus von den jeweiligen Herstellern für andere Geräte hat.

*Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag

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