Von der Vielseitigkeit des Sports – Spaß muss er machen

Bewegung ist wichtig. Vor allem deshalb, weil die meisten von uns schon zu dick mit ihrem Bürostuhl und der Couch daheim befreundet sind. Doch so richtig aufraffen mag sich keiner. Außer zum Neujahr, wenn die Feiertage zu viele Kilos extra auf der Körpermitte hinterlassen haben.

Ein Teil von uns startet erst gar, die andere Hälfte geht zu engagiert an die Sache. Der erste Tag im Fitnessstudio, alle Geräte werden ausprobiert. Dann klagt der Muskelkater für die ganze nächste Woche. War wohl doch keine so gute Idee mit dem Sport treiben.

Sport muss Spaß machen

Der Knackpunkt an der ganzen Sache ist, dass Sport Spaß machen muss. Nur so hält man, verbunden mit realistischen Zielen, die Eigenmotivation aufrecht. In der Werbung werden fast durchweg nur Fitnessstudios und Geräte für daheim beworben. Stets geht es um Muskelaufbau und Fettverbrennung. Dabei hat Sport doch noch viele andere Vorteile. Wer regelmäßig der bewussten Bewegung nachgeht, der fühlt sich wohler in seiner Haut. Ein besseres Erscheinungsbild im Spiegel, das kommt von ganz allein.

Und somit sollte sich jeder zu Beginn fragen, was ihm am meisten Spaß macht. Genetisch bedingt unterscheiden wir uns grob in zwei Klassen. Die einen lieben ausdauernde Tätigkeiten bei moderater Intensität. Andere wollen sich in möglichst kurzer Zeit komplett auspowern.

Der Spaß beginnt daheim

Bevor man sich nun aber zu mehreren Monaten im Fitnessstudio verpflichtet, können Sie sich zunächst daheim testen. Haben Sie Sport bisher noch nie regelmäßig in Ihr Leben integriert, sollten Sie verschiedenes ausprobieren. Legen Sie sich einen Gymnastikball und ein Balance Pad zu. Vielleicht auch eine Klimmzugstange für die Tür. Dazu noch ein paar Gewichtsmanschetten und Sie können schon sehr vielseitig trainieren.

Richten Sie sich einen Sportraum oder zumindest eine Sportecke ein. Legen Sie ein paar Gummimatten aus, um den Boden zu schützen. Und dann suchen Sie einfach mal nach ein paar Fitnessübungen für Zuhause auf YouTube.

3 Anregungen für den Sport daheim

Calisthenics

Der Begriff „Calisthenics“ bedeutet frei übersetzt „Training mit dem eigenen Körpergewicht“. Sie benötigen also keinerlei Geräte dafür. Wobei die erwähnte Klimmzugstange noch mehr Möglichkeiten schafft. Ansonsten gibt es Kniebeuge, Liegestütze und Sie könnten auch den Handstand erlernen (für den Anfang mit Unterstützung an der Wand). Wie vielfältig Calisthenics sein kann, zeigt Ihnen folgendes Video:

Tipp: Im Sommer macht der Sport im Freien umso mehr Spaß. Gehen Sie mit den Kindern auf einen Spielplatz. Mit Sicherheit werden Sie ein paar Gelegenheiten für Klimmzüge, Dips & Co finden.

Schattenboxen

Ebenfalls eine tolle Sportart um sich den Kopf frei zu machen. Beim Schattenboxen müssen Sie nicht sofort die perfekte Technik beherrschen. Sie stellen sich einen imaginären Gegner vor und bewegen sich möglichst flink um diesen herum. Schlagen Sie in verschiedene Richtungen und lassen Sie mal richtig Dampf ab. Mit Boxhandschuhen oder MMA-Handschuhen, fügen Sie etwas Gewicht hinzu. Dadurch werden Sie schneller ermüden.

Yoga

Die Mehrheit von uns beklagt sich über Verspannungen in den Schultern und Rücken. Außerdem führt das viele Sitzen dazu, dass wir buchstäblich einrosten. Die Sehnen in unseren Muskeln verkürzen sich und wir entwickeln eine schlechte Körperhaltung. Beugen Sie diesem Negativ-Trend mit Yoga vor. Auch hier bietet YouTube eine Fülle an Routinen für Anfänger und Fortgeschrittene:

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