Unterwasserkamera – Worauf vor dem Kauf achten

Wer einen Tauch- oder Schnorchelurlaub plant, sollte unbedingt eine gute Unterwasserkamera einpacken um die Eindrücke und Erlebnisse der Unterwasserwelt festzuhalten und auf der Couch den Freunden zu zeigen.
Doch Unterwasserkamera ist nicht gleich Unterwasserkamera. Es lohnt sich daher sich genau zu Informieren was wichtig ist bei einem Kauf von einer Unterwasserkamera.
Nebst einem abgedichteten Gehäuse sind die Geräte meist auch gegen Erschütterungen und Schläge geschützt. Eine gute Kamera trotz sogar dem Sand, sodass es theoretisch möglich währe die Kamera im Sand zu vergraben ohne dass sie Schaden nach sich zieht. Daher eignen sich solche Kameras immer dann wenn andere Kameras lieber sicher in den Taschen verwahrt bleiben.

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Tiefe & Dichtungen von Unterwasserkameras

Dank den besonders guten Dichtungen und Gummierungen können Sie mit einer Unterwasserkamera meist über 10 Meter tief tauchen.
Für tiefere Gewässer gibt es kaum Wasserdichte Kameramodelle. Dafür braucht man ein speziell wasserdichtes Gehäuse. Die Vielfalt an Unterwasser-Gehäusen ist fast genauso unüberschaubar wie die Vielzahl an Kameras selbst. Hier muss jeder selbst nach einem für dich passenden Modell schauen. Dabei sollte man sich vor allem an der Tauchtiefen die man eingehen will orientieren.
Für die ganz extremen Sporttaucher ist dann ab ca. 40 Meter aber definitiv Schluss.

Wartung der Unterwasserkamera

Nur bei kurzer Wartung entstehen Schnappschüsse mit einer Unterwasserkamera

Nur bei kurzer Wartung entstehen Schnappschüsse mit einer Unterwasserkamera

Die Wartung der Kamera ist ebenfalls enorm Wichtig. Ohne eine entsprechende Wartung wird keine Dichtung erreicht.
Denn die Robuste Bauweise einer Unterwasserkamera sollte auf gar keinen Fall einen Freifahrschein für nachsichtigen Umgang bieten. Fremdkörper wie Haare, Algen, Sandkörner oder Mikroskopisch kleine Salzkörner die übrig geblieben sind beeinträchtigen die Dichtheit der Dichtungsringe. Kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch der Kamera ob die Dichtungen und Dichtungsringe noch intakt sind.
Noch wichtiger ist die Wartung nach dem Gebrauch. Reinigen Sie die Dichtungen und Dichtungsringe nach jedem Gebrauch ordentlich und achten sie darauf dass sich keine Fremdkörper an den Dichtungen verstecken. Sobald die Kamera vollständig getrocknet ist sollten die Dichtungskörper mit einem vom Hersteller empfohlenen Fett leicht eingerieben werden.
Wer sicher gehen will, ob die Kamera wirklich geschützt ist, sollte eine Probe im Süßwasser machen, um einen größeren Schaden zu vermeiden.
Wichtiger Hinweis: Die Kamera sollte nie in der Sonne getrocknet werden. Vermeiden sie längere Sonneneinstrahlung auf das Gerät. Legen Sie die Kamera im Schatten hin und sofern nötig ein Tuch darunter. Die Luft macht den Rest.

Nachteil beim Zoom

Aber wirklich wichtig bei der Unterwasserkamera ist das Innenleben des kleinen genialen Apparates. Der große Nachteil bei der Unterwasserkamera ist daher der Zoomeffekt. Änderst als bei einer normalen Kamera befindet sich bei der Unterwasserkamera das Zoom-Objektiv tief im inneren der Kamera. Zwar ist dadurch das Objektiv gut gegen Fallschäden geschützt wird jedoch stark bei ihrer Zoom-Leistung beeinträchtigt. Während andere Kameras bereits eine Zoomleistung von bis zu 30fach-Zoom erreichen können, kommt die Unterwasserkamera nur auf eine 5-fache Vergrößerung. Immerhin gehört eine weit winklige Anfangsbrennweite mit mindestens 28 Millimeter inzwischen zur Standard-Ausstattung welche ebenfalls sehr wichtig ist.
Der Nahbereich spielt ebenfalls eine grosse Rolle. Da der Zoom-Effekt sowiso nur gering ist und man dennoch eine schöne gorsse aufnahme erreichen möchte muss man auf den Nachbereicht achten. Dieser sollte auf jedenfall unter 10 Zentimeter liegen, damit der Fotograf an schöne Objekte möglichst nah heran gehen kann.

WLAN und GPS können Hilfreich sein

Einige Unterwasserkameras werden mit Kompass, GPS und Barometer ausgestattet. Diese Messinstrumente liefern zu jedem geschossenen Foto zusätzliche Informationen, die Sie bei der Bildbearbeitung am PC nutzen können. Der Standort, die Höhe (bzw. die Tiefe) sowie die Richtung können enorm hilfreich sein bei der Bildbearbeitung und Effekten.

Autofokus

Bei einem Tauchgang kann es manchmal zu sehr schnellen Situationen kommen. Damit Sie auch diese sauber festhalten können benötigt die Kamera einen schnellen Automatischen Fokus. Nur so können Sie Schnappschüsse in der gewünschten Schärfe erhaschen. Man spricht von Schnappschusstauglich wenn die Kamera unter 0.5 Sekunden scharf stellt.

Videofunktion

Das Unterwasserleben zeichnet sich vor allem auch in ihrer idyllischen Bewegungen aus. Sei es ein Fischschwarm, die Bewegungen der Meerespflanzen oder dass der Korallenriffen in tausend verschiedenen Farben dass sich langsam mit dem Strom bewegt.
All dass sind Bewegende Erlebnisse, die man nicht mehr vergössen möchte. Bilder sagen viel aber ein Video sagt alles. Vorausgesetzt die Qualität stimmt natürlich. Empfehlenswert sind Videofunktionen in HD Qualität die dass Erlebniss neu aufkommen lassen.

Bildstabilisierung

Unternimmt man einen Tauchgang bei eher heftigerem Wellengang kann es schon mal vorkommen dass man die Kamera nicht genügen Ruhig halten kann um ein Scharfes Bild zu bekommen. Da hilft die Bildstabilisierung. Achten Sie darauf dass ihre Gewünschte Kamera diese Funktion besitzt. Wer möchte schon unscharfe oder verwackelte Erlebnisbilder haben?

Display

Beim Schnorcheln oder Tauchen zieht man sich üblicherweise eine Tauchbrille über. Diese hindert einem genügend nah an den optischen Sucher zu kommen und ein sauberes Foto aus dem richtigen Winkel zu schießen. Ein großes gut sichtbares Display hilft da einem enorm das gewünsche Foto zu erhaschen.

Lichtempfindlichkeit

Im Schwimmbad reichen meist die preiswerten Unterwasserkameras

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Bei sehr klarem Gewässer spiel die Lichtempfindlichkeit nicht so eine große Rolle. Aber es kann gut vorkommen dass man etwas tiefer Taucht und da die Lichtverhältnisse nicht mehr ganz so optimal sind. Daher sollte die Kamera einen sogenannte große Blendenöffnung besitzen. Die bewirkt dass beim Schießen des Fotos die Lichteinstrahlungen länger aufgenommen werden können. Somit wird Ihr Bild schärfer und strahlt mehr ihn den Farben. Die Grösste Blendenöffnung einer Unterwasserkamera sollte mindestens f/2.8 besitzen.
Ebenfalls sollte die Kamera über einen Weißabgleich verfügen welcher dass Bild nochmals prächtiger erscheinen lässt.

Bedienbarkeit

Es ist nicht ganz so einfach unter Wasser kleine Dinge zu erledigen welche Fingerspitzengefühl beanspruchen. Es kann durchaus Sinnvoll sein auf die Tasten zu achten. Diese sollten genügend groß sein um eine einfache Handhabbarkeit zu gewährleisten. Somit können Sie schneller Einstellungen vornehmen währen sie eine Situation beobachten und in verschiedensten Variationen festhalten möchten.

Tipp

Mit Sachen in den Händen lässt es sich schwerer Schwimmen. Eine gute Vorrichtung die Sie am Körper befestigen können erleichtert das hin und her Schwimmen zwischen einzelnen Riffen. Die Kamera sollte ohne bedenken problemlos fallen gelassen und durch die Halterung aufgefangen werden. Ebenfalls darf sie beim Schwimmen nicht in die Quere kommen. Dabei können sogenannte Schwimmende Schlaufen von vorteil sein.

Denken Sie daran. Nur mit der Richtigen Kamera können sie all die wundervollen Erlebnissen aus der Tiefe des Meeres festhalten und Jahr für Jahr das erlebte wiederholt Hautnah erneut erleben.

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