Inhalationsgerät – worauf muss man achten

Ein Inhalationsgerät beziehungsweise Inhaliergerät wird vor allem bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Typische Anwendungsgebiete sind Asthma, Bronchitis oder andere auch chronischen Krankheiten der Atemwege. Per Inhalation können ausreichende Mengen der Medikamente bis tief in die Lunge und Bronchien gelangen. Dadurch lassen sich Beschwerden punktgenau behandeln.

Einsatzgebiete von Inhalationsgeräten

Wie bereits erwähnt ist das Haupteinsatzgebiet Erkrankungen der Lunge, Atemwege und der Bronchien.

Zu nennen sind hier zum Beispiel Bronchialasthma oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (engl. COPD, auch bekannt als „Raucherlunge“ oder „Raucherhusten“). Die Erkrankung ist meist chronisch.

Dabei kommt es bei vielen Krankheiten zu einer Verengung der Bronchien. Dadurch empfindet die betroffene Person eine Luftnot, aber die Leistung / körperliche Belastbarkeit ist auch messbar eingeschränkt. Bronchialerweiternde Medikamente erweitern wie der Name schon sagt die Bronchien wieder. Ebenso wirken sie auf die glatte Muskulatur der Atemwege. Dadurch entspannt die Muskulatur und Krämpfe lösen sich.

Durch eine chronische Entzündung der Atemwege kommt es beim Bronchialasthma und bei der COPD zu einer Verengung der Bronchien, die zu Luftnot und eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit führt. Bronchialerweiternde Medikamente wirken.

Bei Atemwegsentzündungen wird oft auf den Wirkstoff Kortison gesetzt.

Auch fördert das Inhalationsgerät das sogenannte Abhusten. Durch das Einatmen physiologischer Kochsalzlösung löst sich der Schleim und ermöglicht ein leichteres Abhusten  bei Mukoviszidose und chronischer Bronchitis.

Zum Einsatz kommen die Geräte auch bei klassischen Erkältungskrankheiten oder bei Husten. Hier hilft die schleimlösende Wirkung vielen wieder frei atmen zu können. Insbesondere vor dem schlafen gehen sorgt dies für eine erholsame Nacht.

In den letzten Jahren hat sich noch ein weiterer Anwendungsbereich außerhalb der ärztlichen Therapie hervor getan. Im Wellnessbereich sorgt das Inhalationsgerät für freien Atem und entspannt den Körper. Hier wird vor allem auf aromatische und ätherische Öle  sowie auf Solezubereitungen zurück gegriffen.

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Aufbau und Komponenten eines Inhalationsgeräts

Durch das Inhalationsgerät gelangt der Wirkstoff bis tief in die Lunge

Durch das Inhalationsgerät gelangt der Wirkstoff bis tief in die Lunge

Düsenkompressor, Vernebler, Inhalator… Was ist was? Viele Begriffe werden wild durcheinander gewirbelt wenn es um das System Inhalationsgerät geht. Dieses Gerät zerstäubt für die Feuchtinhalation die  Inhalationslösungen zu feinstem Nebel. Da die Zusammenhänge vielen unklar sind versuche ich hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Das Inhalationsgerät ermöglicht durch das Zusammenspiel seiner einzelnen Bestandteile die Produktion von Aerosol.

Unter einem „Inhalationsgerät“ verstehen wir die Gesamtheit aller Bestandteile, die zusammengefügt die Aerosolproduktion ermöglichen.

Der Kompressor

Der Kompressor ist das Herzstück des Inhalationsgerät. Darum wird der Kompressor in der Umgangssprache oft mit dem Inhalationsgerät gleich gesetzt. Da dieser jedoch lediglich die Druckluft erzeugt, die anschließend in den Vernebler (Aerosolerzeuger) geleitet wird, ist er nur ein Teil des Geräts.

Der Kompressor selbst wird von einem Motor angetrieben. Seine Energie bezieht er entweder aus einem Akku oder von einem Elektroanschluss.

Der Vernebler

Wenn der Kompressor das Herz ist, ist der Vernebler das Hirn. Der Vernebler ist für die Aerosolerzeugung zuständig. Dabei muss er die richtige Tröpfchengröße erzeugen und diese am gewünschten Ort abgeben. Die Inhalationsflüssigkeit wird mit Druck durch den Vernebler gepumpt und dadurch zu feinstem Nebel zerstäubt. Denn nur so kann das Inhalationsgerät bzw. die Flüssigkeit seine volle Wirkung entfalten.

Der so in der Verneblerkammer erzeugte Nebel wird nun durch eine kleine Öffnung heraus geführt. Meist sitzt darauf ein kleiner Anschlussschlauch. Bei anderen Modellen wird das Mundstück oder die Maske direkt auf einen kleinen Anschluss gesetzt.

Das Mundstück

Das Mundstück ist das Endstück. Es wird entweder in den Mund geführt oder über Nase und Mund gelegt. Wichtig ist hier die passende Größe. Da Erwachsene einen größeren Mund als Kinder haben muss man auf die richtige Größe achten.

Die Größen werden oft unterteilt in:

  • Kleinkind / Baby
  • Kinder
  • Jugendliche
  • Erwachsene

Die verschiedenen Bauweisen von Inhalationsgeräten

Prinzipiell unterscheidet man drei verschiedene Bauweisen. Dabei hat jede ihre eigenen Vor- und Nachteile. Daher sollten Sie ein Inhalationsgerät passen zu Ihren Bedürfnissen wählen.

Ultraschall-Technologie

Wie der Name schon sagt kommt hier Ultraschall zum Einsatz. Durch den Ultraschall wird das Wasser in mechanische Schwingungen versetzt. Dadurch werden aus dem Inhalat kleinste Teilchen gelöst und in der Luft verteilt. Diese Luft wird dann zum Mundstück gepustet.

Ein Ultraschall-Inhalationsgerät kann sehr hohe Verneblungsraten vorweisen. Da es zudem sehr wenig Energie benötigt, setzen viele Hersteller auch auf Akkubetrieb. Somit ist das Gerät mobil einsetzbar und kann auch unterwegs verwendet werden. Ein weiterer Vorteil ist die Geräuschentwicklung. Ultraschall-Geräte sind sehr leise. Somit stören sich kleine Kinder nicht an dem Lärm.

Druckluft-Technologie

Hierbei wird das Wasser bzw. die Inhalationslösung mit Hilfe von hohem Druck aufgespalten. Den nötigen Druck erzeugt der Kompressor. Anschließend wird das aufgespaltenen Medikament mit der Luft vermischt und Richtung Mundstück beziehungsweise Maske geblasen. Einfach und simpel und dennoch effektiv.

Auch mit Hilfe der Druckluft-Technologie lässt sich eine hohe Verneblungsleistungen erzeugen. Die Druckluftgeräte erzeugen die höchste Leistung. Dadurch kann das Aerosol bis tief in die Lunge vordringen. Allerdings ist dies zugleich auch ein Nachteil. Da das gerät sehr viel Strom benötigt scheidet ein Akkubetrieb aus. So wird man vorwiegend Standgeräte finden.  Auch die Geräuschkulisse des Inhalationsgeräts empfinden viele als störend.

Schwingmembran-Technologie

Diese Technologie basiert auf einem durchlässigen Membran. Dieses wird im Inneren des Inhalationsgerät in Schwingung versetzt und lässt so nur kleinste Teilchen des Inhalats passieren.

Vorteilhaft an dieser Variante ist, dass sie fast geräuschlos arbeitet. Daher kann das Gerät auch bei ängstlichen Kindern eingesetzt werden. Zudem eignet es sich perfekt um die oberen Atemwege zu erreichen. Darum bietet sich der Einsatz zur Bekämpfung von Schnupfen, Husten und Heiserkeit an.

Fazit

Jede Technologie eines Inhalationsgerätes hat seinen eigenen Zweck. Überlegen Sie welche für Sie die passende Technologie ist. Denn die Wahl entscheidet auch über den Erfolg und wie schnell die Heilung erfolgt.

Einige Geräte unterstützen die Intervallverneblung. Durch diese und kon­trollierte Atmung lässt sich der Wirkstoffanteil in Lunge und Bronchien stark steigern. Dadurch kann die Heilung beschleunigt werden.

 

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