Pool mit Sandfilteranlage – großer Test 2021

Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres, denn die Sonne scheint, die Luft ist arm und im heimischen Grün werden entspannte Stunden verbracht. Wird es allerdings etwas heißer, wünschen sich viele Menschen eine Abkühlung. Keiner muss dafür allerdings zu einem überfüllten Freibad oder Badesee, denn der eigene Pool im Garten ist möglich und bietet ein kühles Nass. Die Modelle sind dann besonders praktisch, welche einen Filter bieten. Durch den Filter können sich Poolbesitzer lange Zeit an dem sauberen Wasser erfreuen. Gemeint ist hier besonders der Pool mit Sandfilteranlage.

Das Wasser wird durch den Filter aus dem Becken gezogen und durch den Filtersand wird das Wasser von den Verschmutzungen gereinigt. Dank der Rückspulfunktion kann das Wasser auch gleichzeitig die Rückstände von dem Filtersand entziehen und sie aus dem Becken heraus leiten. Die Nachspüleinstellung ermöglicht eine Restreinigung. Für eine einwandfreie Zirkulation von dem Poolwasser ist die Sandfilteranlage dann sehr wichtig. Das Wasser im Pool wird damit nicht nur gefiltert, sondern im Wasser werden auch die Pflegemittel verteilt.

Vorteile des Pools mit Sandfilteranlage

Im Prinzip funktioniert die Sandfilteranlage sehr einfach. Mit einer Pumpe wird das Pool-Wasser angesaugt und es wird in den Filterkessel geleitet. Der spezielle Filtersand wird darin gefunden. Das Wasser fließt durch den Filtersand und es wird gereinigt. Das gesäuberte Wasser fließt im Anschluss wieder in den Pool zurück. Die Sandfilteranlage hat eine hohe Leistungsfähigkeit, denn auch größere Wassermengen sind möglich und das Wasser wird sehr sauber. Die Sandfilteranlage gilt daher als sehr effektiv und durch die höhere Leistung werden auch größere Pools gereinigt. Die Abnutzung von dem Filtermaterial ist gering und nur aus hygienischen Gründen sollte mindestens alle zwei Jahre der Austausch des Filtersands erfolgen. Die Betriebskosten sind verhältnismäßig günstig. Durch Feststoffe oder Algen gibt es keine direkten Verstopfungen des Filterträgers. Durch die Rückspülung erfolgt eine einfache Reinigung von dem Filtermaterial. Die Lebensdauer der Sandfilteranlagen gilt als hoch.

Nachteile des Pools mit Sandfilteranlage

Die Anschaffung der Sandfilteranlage ist meist teuer. Dafür muss allerdings gesagt werden, dass der Sand gereinigt werden kann und ein neuer Sand muss daher nur selten gekauft werden. Der Sandfilter funktioniert zwar generell an jedem Pool, doch die hohe Filterleistung und die höheren Anschaffungskosten bieten sich meist nur für die größeren Pools an.

Pool mit Sandfilteranlage Produktempfehlungen

Worauf bei dem Kauf von einem Pool mit Sandfilteranlageachten?

Egal ob für einen größeren oder kleineren Swimmingpool, immer sollte bei dem Kauf die Größe für den Pool beachtet werden. Immer ist wichtig, dass die Maße von dem Pool berechnet werden. Der Inhalt von einem Swimmingpool sollte laut der Hersteller zweimal täglich mindestens einmal umgewälzt werden und dies damit etwa alle fünf bis sechs Stunden. Strom wird damit gespart und weniger chemische Reinigungsmittel werden benötigt. Sollte bei der Sandfilteranlage die Pumpleistung zu niedrig sein, so wird nicht der gesamte Pool gefiltert und die Pflegeprodukte werden nicht im Beckenwasser verteilt. Am besten ist die Sandfilteranlage sogar größer als notwendig. Die Poolbesitzer haben damit immer Puffer und auch eine Solarheizung kann nachgerüstet werden.

Das Poolwasser wird nach der Faustformel dann in sechs Stunden einmal ganz umgewälzt und etwa zwölf Stunden sollte die Filterlaufzeit betragen. Die Umwälzung des Poolwassers würde sich damit verdoppeln. Das Filtermedium ist entscheidend für die Qualität des Wassers und deshalb sollte bei dem Quarzsand immer die passende Körnung für den Kessel genutzt werden. Auch auf die Anschlüsse der Anlage muss geachtet werden, denn sie müssen zu den Anschlüssen an dem Pool passen. Sonst werden Adapter zum Erweitern oder Reduzieren benötigt.

Oft gestellte Fragen zum Pool mit Sandfilteranlage

Was kostet eine reine Sandfilteranlage?

Die Kosten sind natürlich abhängig von dem jeweiligen Modell. Günstige Modelle gibt es schon für unter 100 Euro, doch sie sind nicht für jeden Pool ausgelegt. Der Pool und seine Ausmaße müssen gekannt werden, um die Kosten zu benennen. Im Filtersystem ist die Sandfilteranlage die wichtigste Komponente und hier sollte am besten eine hochwertige Anlage gekauft werden.

Welcher Sand sollte genutzt werden?

Am besten wird für die Filterpumpe immer ein Quarzsand genutzt. Auch sollte darauf geachtet werden, dass nur ein Sand mit der gewissen Körnung genutzt wird. Oft werden unterschiedliche Schichten Sand mit verschiedener Körnung genutzt. Am besten entspricht der Quarzsand der DIN 12904 der Trinkwasseraufbereitung, denn dann ist der Sand nicht mit Schadstoffen versetzt. Nicht bei allen Produkten wird allerdings die Information zu der DIN-Norm gefunden.

Wie lange läuft die Sandfilteranlage am besten?

Wurde eine passende Sandfilteranlage gekauft, läuft diese im Durchschnitt etwa 6 bis 8 Stunden pro Tag, damit es optimale Reinigungsergebnisse gibt. Das Wasser wird in der Zeit etwa zweimal ganz umgewälzt. Die Sandfilteranlage kann auch länger laufen, wenn es eine starke Nutzung und warmes Wetter gibt.

Wann wird die Sandfilteranlage rückgespült?

Bei der Sandfilteranlage sollte generell immer auf den Druck geachtet werden. Befindet sich der Druck innerhalb der Filteranlage über dem Normalwert, dann sollte eine Rückspülung erfolgen. Ist der Druck bei sauberem Wasser beispielsweise bei 0,5 bar, dann wird die Anlage bei dem Druck von 0,8 bis 1 bar rückgespült.

Welche Körnung ist für den Sand geeignet?

Bei dem Sand für die Anlagen gibt es meist unterschiedliche Körnungen. Das Filterergebnis bei der Anlage ist am besten, umso feiner der Sand ist. Oft kann dann jedoch das Problem entstehen, dass der zu feine Sand von einigen Pumpen mit ausgespült wird beim Rückspülen. Am besten geeignet ist daher die Körnung von mindestens 0,25 mm. Die optimale Filterleistung gibt es jedoch, wenn mit einigen Sand Schichten gearbeitet wird. Am besten sind dabei oft drei unterschiedliche Schichten. Bei der unteren Schicht gibt es 3 bis 4 mm als Körnung, bei der mittleren Schicht gibt es 2 bis 3 mm als Körnung und bei der letzten Schicht gibt es den feinen Sand mit 0,4 bis 2 mm.

Wie viel Sand wird im Pool mit Sandfilteranlage benötigt?

Die genaue Sandmenge kann nicht bestimmt werden, denn sie hängt ab von der Sandfilteranlage und der Größe. Generell ist zu beachten, dass die Anlagen maximal bis zu fünfzig Prozent mit dem Quarzsand befüllt werden. Der Grund dafür ist, dass beim Rückspülen Sand aufgewirbelt wird. Ist die Pumpe dann zu voll, wird der Sand mit ausgespült bei dem Rückspülen.

Wie oft muss der Sand im Pool mit Sandfilteranlage gewechselt werden?

Es gibt auch an dieser Stelle keine pauschale Antwort. Besonders die Nutzung des Pools und der Filteranlage sind wichtig für den Zeitraum. Im Allgemeinen ist darauf zu achten, dass der Sand alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht werden sollte.

Unterschied Sandfilteranlage und einer Kartuschenfilteranlage

Eine rein chemische Reinigung bei dem Poolwasser vermeidet eine Bildung von Keimen und Bakterien. Es gibt allerdings auch gröbere Partikel wie Pollen, Insekten und Laub. Die chemische Reinigung ist dafür nicht ausreichend und es wird die physikalische Reinigung benötigt. Natürlich erfolgt auch die Reinigung mit Bürsten und Kescher, doch es wird auch das automatisierte System benötigt. Gemeint ist die Reinigung mit Hilfe der Filteranlage und zu den Möglichkeiten gehören der Kartuschenfilter oder der Sandfilter. Der Sandfilter ist für die Reinigung eine gängige Möglichkeit und es wird mit Sand gefiltert. Die Pumpe leitet das Wasser in den Sandfilter, es wird gereinigt und wieder in den Pool geleitet. Damit die Filterleistung gesichert ist, wird der Schmutz rückgespült in den Abfluss.

Zu der Sandfilteranlage stellt der Kartuschenfilter eine Alternative dar und durch Zurückhalten von dem Schmutz mit der Papierkartusche erfolgt die Reinigung. Für die Reinigung wird die Kartusche gewechselt oder der Filter wird abgespritzt. Der Kartuschenfilter filtert nicht alle Fremdkörper und so können Steinchen, Sand oder Blätter zu Boden sinken. Für den kleinen Pool in dem Innenbereich wird meist der Kartuschenfilter genutzt, denn hier gibt es keine groben Schmutzpartikel. Für den größeren Pool im Außenbereich allerdings wird der Sandfilter empfohlen. Der Sandfilter ist leistungsstärker und eine Grobschmutzbelastung wird besser verarbeitet. Bei Kartuschenfilter und Sandfilter wird Strom benötigt und je nach Modell kann der Verbrauch variieren. Bezüglich der Anschaffung ist der Sandfilter meist teurer wie ein Kartuschenfilter. Generell ist die Sandfilteranlage einfacher zu reinigen und zu handhaben als die Kartuschenfilter-Anlage. Auch wenn der Sandfilter zwar teurer ist, so ist der Reinigungsaufwand geringer, er ist langlebiger und leistungsstärker.

Tipps und Tricks zu Pools mit Sandfilteranlage

Qualität bei der Sandfilteranlage hat ihren Preis und deshalb sollten nicht gleich die besten Sonderangebote gekauft werden. Eine gute Sandfilteranlage ist wichtig für das klare Wasser im Pool. Es gibt bereits Modelle mit einer integrierten Zeitschaltuhr und direkt am Display kann die Filterlaufzeit damit eingestellt werden. Die Laufzeit einer Anlage ist wichtig für die Wasserqualität. Umso länger eine Anlage läuft, umso mehr Schmutz wird aus dem Wasser gefiltert. Der Pool wird meist in Etappen gefiltert, was für die bessere Qualität des Wassers sorgt.

Eine größere Anlage hilft dabei, dass auch ein automatischer Poolsauger oder eine Solar Poolheizung damit betrieben werden können. Bei vielen Modellen gibt es etliche Funktionen und mit dazu gehört das Rückspülen. Immer kommt es sonst auf die passende Dimensionierung einer Anlage an. Bei den selbstansaugenden Wasserpumpen sollte die Pumpleistung so bemessen sein, dass bei dem Poolwasser etwa ein Viertel innerhalb von 60 Minuten umgewälzt werden kann. Kartuschenfilter sind mehr für kleine Becken geeignet, auch wenn die Anschaffungskosten niedriger sind. Die Sandfilteranlagen können eben sogar mit Poolheizung und Poolroboter betrieben werden. Die Poolchemikalien verteilen sich zudem sehr gut in dem ganzen Wasser und der Verbrauch ist ebenfalls niedriger.

Fazit Pool mit Sandfilteranlage

Ein Pool mit Sandfilteranlage ist definitiv eine sehr nachhaltige und langlebige Lösung für alle Badenixen. Gerade wer zum Beispiel seine Unterwasserkamera ausprobieren möchte brauch dafür klares Wasser.

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