Warum auch die Haut Entspannung braucht

Die Haut, die Lippen und die Augen verraten unmissverständlich den aktuellen Lebenszustand eines Menschen. Mit achtsamer Hautpflege und ab und zu einer Extraportion Pflege lässt sich optischen Anzeichen von außen entgegenwirken. Von innen helfen am besten eine gelassene Lebensweise und ausgewogene Ernährung.

Der klassische Kniff in die Wange

Generationen von Kindern hassen ihn: den Kniff in die Wange. Schönheitsbewusste Menschen zupfen und kneifen an ihrer Haut mit einem ganz anderen Ziel herum. Diese Art der Hautaktivierung fördert augenblicklich die Durchblutung. Strömt mehr Blut zu den Hautzellen, wird der Zellstoffwechsel angeregt. Die Versorgung mit vorhandener Feuchtigkeit und allen anderen bereits im Körper aufgenommenen Nährstoffen erfolgt in diesen Augenblicken schneller.

Der Haut etwas zurückgeben

Aufgrund ihrer komplexen Arbeit verliert die Haut täglich mehr Nährstoffe, als ihr oft zugeführt werden. Deshalb empfehlen sich wenigstens alle paar Tage vitalisierende Masken für Nahrungsnachschub von außen. Manche Hautprobleme verschwinden dadurch, weil auch das Immunsystem durch solche Behandlungen gestärkt wird. Beruhigte und wohlgenährte Haut zeigt die zurückbekommene Vitalität auch nach außen hin durch ein gesundes Strahlen.

Hautcreme aus dem Tiegel oder eigenen Kühlschrank

Für viele Menschen ist es selbstverständlich, die Haut vor dem Weggehen oder am Morgen vor dem Tagesstart einzucremen. Dafür eignen sich viele dermatologisch getestete, also auch für Allergiker geeignete Cremes gut. Noch reizärmer sind Hautcremes aus Zutaten von zu Hause. Beispielsweise kann aus Pflanzenöl, Bienenwachs oder Sheabutter, Wasser und einem Emulgator aus der Apotheke eine Creme leicht selbst hergestellt werden. Sie enthält alles, was auch in industriellen Kosmetika verarbeitet ist. Manchmal hilft eine Quark-Honig-Maske, um die Haut intensiv zu nähren.

Nicht immer die volle „Waffenkammer“ zücken

Klar möchte jeder Mensch schöne, straffe, strahlende Haut haben. Manchmal sind es aber nur bestimmte Bereiche, die gerade fahl und müde aussehen. Deshalb ist ein tägliches Vollprogramm nicht nötig. Regelmäßige, milde Reinigung, die beschriebenen Massagen und einige Hausmittel lassen akute Stressanzeichen in ein paar Minuten verschwinden. Der eigene Kühlschrank ist die beste Hausapotheke zur Hauterfrischung und Hautstraffung. Gegen Augenringe, gereizte Lidränder oder geschwollene Augenlider helfen beispielsweise 20 bis 30 Minuten unter frischen Gurken- oder Kartoffelscheiben. Manche Kräuter und Pflanzen mit hautpflegender Wirkung wachsen sogar unbeachtet im eigenen Garten.

Haut und Haar verwöhnen

Für die vitale Außenwirkung achten Menschen ebenso auf ihre Haut wie auf die Haare. Dennoch wenden sie für die unterschiedlichen Pflegebedürfnisse verschiedene Mittel an. Fakt ist allerdings, dass das, was die Haare stärkt, auch der Haut guttut. Hilfreich sind beispielsweise für stärkeren Haarwuchs Knetmassagen auf der Kopfhaut. Dadurch werden die Haarwurzeln besser durchblutet und der Lebenszyklus der Haare verlängert. Trockenes, sprödes Haar lässt sich gut mit Kokos- oder Olivenöl behandeln. Das wird kräftig einmassiert, der Kopf anschließend mit einer Folie oder einem Handtuch umwickelt und alles nach 15 Minuten wieder ausgespült. Während dieser viertel Stunde freut sich auch die Gesichtshaut über die gleiche, intensive Zuwendung.

Fazit:

Der Zustand von Haut und Haar wird von Betrachtern als äußeres Zeichen der körperlichen Vitalität eines Menschen erkannt. Durch eine entspannte Lebensweise und sinnvolle Ernährung kann diese vitale Ausstrahlung unterstützt werden. Zusätzlich helfen dermatologisch getestete Kosmetika, der Haut hin und wieder eine Extraportion Pflege zu gönnen.

 

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