Ratgeber Recurvebogen

Bogenschießen ist eine Schieß-Sportart, welche zunehmend an begeisterte Fans gewinnt. Dabei wird mit Hilfe eines Pfeiles und Bogen auf standardisierte Zielscheiben geschossen. Gerade das Schießen mittels Recurvebögen ist die am weitesten verbreitete Bogenschießsportart. Was dabei zu beachten ist und wer für das Schießen mit den Recurvebogen geeignet ist, beantworten wir im nachfolgenden Ratgeber rund um den Recurvebogen.

Definition Recurvebogen – Was verbirgt sich dahinter?

Bei Recurvebögen handelt es sich um einen Bogen mit Gliedmaßen. Diese biegen sich im ungespannten Zustand von den Bogenschützen weg. Dabei speichert der Recurvebogen mehr Energie und liefert diese gespeicherte Energie wesentlich effizienter als ein gleichwertiger Bogen mit herkömmlich geraden Gliedmaßen. Dadurch erhält der Pfeil mehr Energie und vor allem Geschwindigkeit beim Flug auf die Zielscheibe. Der Recurvebogeon ist etwas kürzer als andere Bögen, da er in der Geschichte der Menschen sehr oft in Umgebungen bevorzugt wurde, in der lange Waffen oftmals umständlich sein konnten, wie etwa in Wald- und Buschgebieten oder auf dem Rücken der Pferde.
Die für die Herstellung verwendeten Materialien werden beim zurückbiegen der Gliedmaßen stärker belastet und können dadurch beim Abschuss des Pfeiles mehr Geräusche verursachen. Extrem Recurves führen beim Bespannen des Bogens sogar zu Instabilität.  Mehr Informationen gibt es im Recurvebogen Ratgeber.

Welcher Bogenschütze benötigt einen Recurvebogen?

Wer bereits erste Erfahrungen mit dem Bogenschießen gesammelt hat, kann durchaus auf einen Recurvebogen umsteigen. Es gibt bereits preiswerte Einsteigermodelle zu erwerben, welches den Umgang mit den Bogen erleichtert. Grundsätzlich ist es jedoch vom Vorteil bereits Erfahrungen mit dem Bogenschießen zu haben und nicht „blutiger“ Anfänger zu sein.

Gründe für den Kauf eines Recurvebogens

Die Recurvebögen zeichen sich durch die zurückgebogenen Wurfamrenden zur Vorderseite des Bogens aus („recured“). Damit lässt sich mit diesem Bogentyp im Vergleich zu Langbögen ein höherer Wirkungsgrad und schnellere Pfeilgeschwindigkeiten erzielen. Damit wird zusätzlich der Handschock nach Schussabgabe gedämpft. Dies sind auch die Hauptgründe, welche für den Kauf eines Recurvebogen sprechen. Das Schießen mit den Recurvebogen stellt jedes einzelne Mal eine Herausforderung für den Schützen dar. Dadurch lernt der Schütze niemals aus und kann sich bei kontinuierlichen Training stetig verbessern. Wer fleißig am Trainieren ist, wird immer häufiger mit dem Gefühl belohnt den „perfekten“ Schuss abzugeben.

Das ist beim Kauf zu beachten

Der Kauf eines Recurvebogens sollte auf keinen Fall überstürzt erfolgen. Ein Kauf birgt immer Risiken des Fehlkaufes in sich, weshalb nachfolgende Tipps zu beachten sind:

  • Auszugslänge und Bogengröße: Wie bei allen anderen Bogentypen auch, ist es wichtig die eigene Auszugslänge zu kennen, damit die passende Bogengröße ermittelt werden kann.
  • Rechts- oder Linkshändlerbogen: Rechtshänder benötigen einen Rechtshändlerbogen und Linkshändler einen Linkshändlerbogen. Dabei bezieht sich die Angabe Rechts- oder Linkshändlerbogen auf die dominante Hand und nicht mit welcher der Bogen gegriffen wird.
  • Mittelstück des Bogens: Das Mittelstück des Recurvebogen sollte sich unbedingt natürlich der Hand anschmiegen und gut ausbalanciert sein.
  • One-Piece oder Takedown: Ein One-Piece-Bogen besteht aus einem einizigen Stück, welches sich nicht teilen lässt. Der Takedown dagegen besteht aus mehreren Einzelteilen, welche sich auseinandernehmen lassen.
  • Bogensehne: Damit die Bogensehen auf den Bogen aufgespannt werden kann, muss dies unbedingt die richtige Länge abgestimmt zum Recurvebogen haben.

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